Attentat von Berlin und Humor?

Im Attentat von Berlin ist nichts Lustiges.
Freude über das Attentat herrscht nur bei lichtscheuen Elementen. Die gibt es auf islamistischer Seite, aber auch auf anderen extremistischen Seiten. Rechtsgerichtete, linksgerichtete, religiös gerichtete, materialistisch gerichtete Extremisten – der Wahn bleibt sich gleich, nur die Brutalität ist variabel.

Wie fragten die alten Römer: „cui bono – wem nutzt es ?“, oder: wer freut sich?
Eines ist sicher: Kein Gott, wie auch immer er heissen mag oder wie auch immer er genannt wird, freut sich über Mord. Im Gegenteil: Wie sollte Allah der Heilige durch Mord und Totschlag geehrt werden? Wie sollte das Abschlachten und Blutverspritzen den Namen des Allmächtigen ehren? Aber das ist ja wohl Allahs eigenes Problem. Wenn er sich von blutverschmierten Händen anbeten lässt …

Fortschrittliche islamistische Terrorkämpfer nutzen daher Latex-handschuhe – so muss bei der Verehrung Allahs kein lästiges Blut an den Händen kleben und der Allmächtige fühlt sich dann wohler, wenn er geehrt und gepriesen wird von seinen Kriegern. Im Angebot gibt es auch einen Fast-food-Koran: Von allem was Mohammed der Prophet gesprochen hat, und von allen Geboten gibt es die Kurzversion: „Schlachte ab die, die anders sind und anders glauben. So gefällst Du Deinem Herrn und Gebieter.“ Kürzer geht es nun wirklich nicht – immerhin haben Selbstmordattentäter auch nicht viel Zeit, sich etwas durchzulesen oder etwas zu überlegen.

Weihnacht: Geburt des Heilandes Smartphon

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Consumus ausging, dass alle Welt sich vernetzen liesse. Da machte sich auf auch Josef, und Maria – die ward schwanger. Und es begab sich, dass die Zeit kam, dass sie gebären sollte, und sie gebar ihr erstes Smartphone, wickelte es in Windeln und legte es in eine Krippe, denn sie hatten keinen Raum in der Herberge.
Und der Engel des Herrn erschien den Hirten, die waren draussen bei den Herden bei den Hürden, und sprach: Euch ist heute das Smartphone geboren – Ehre sei Gott in der Höhe, und den Menschen business auf Erden. Und die Weisen aus dem Morgenland folgten dem Stern, der sie zum Erlöser führte: Und sie sahen das neugeborene Smartphone, verneigten sich und priesen den Herrn: Dies smartphone wird die Menschen verbinden, es wird den Frieden und die Verständigung sichern; es wird die Menschen leiten in Worten und Werken, es wird ihre verderbte Seele herausführen in die Gemeinschaft der Heiligen, der Community des weltweiten Webs. Sie werden die Wahrheit erkennen, sie werden die Angebote lesen, sie werden kaufen, sie werden ihr Leben dem smartphone weihen und ihm folgen ein Leben lang.
Und sogleich war bei dem Engel die Menge der Himmlischen Heerscharen, die priesen Gott und sprachen: Ehre sei Gott in dem Smartphone, und Internetzugang auf Erden, und den Menschen ein Wohlgefallen.

postfaktisch und spottbillig: Deutsches Sprach

Zum Word dess Jares 2016 postfucktisch ist anzumerken das, der einzelne frai ist über fakten und REgeln. Was kümmert mich Fackten wenn ich ein freie Mensch bin? Genauso nicht viel wie Gramattik, was mir sowie so das Korrekturprogram korrigiert. Das wo mir alles der Rechner in Smatfon abnimmt, ob ich shoppe oder unterhalte oder sonst. Das www und Silly Con Valley sind Fakte die mein, Leben und Fraihait macht. Und ich entscheide und cool, es wird auch abgebucht und kein Problem.

postbillig

Nach dem Wort des Jahres 2016, postfaktisch, konnte für 2017 das Wort des Jahres leider nicht mehr veröffentlicht werden: „Postbillig“. Ursprünglich aus der Wirtschaft stammend, „Geiz ist geil,Hauptsache billig!“ entwickelte sich ein Strudel: Billige Smartphones, billiger Diesel, billige Löhne, billige Rohstoffe, billiges Geld. Billiger Umweltschutz, billige Meinungen, billige Medien, billige Presse, billige Berichterstattung. Billige Bildung, billige Argumente, billige Richtlinien, billige Politik. Alles musste billiger werden, jeder Wert, jede Überzeugung. Nichts wurde wertvoller, sondern alles wurde nur billiger. Bis schliesslich alles so billig geworden war, dass es zum Leben zu billig war und dann das Sterben einsetzte. Das Wirtstier starb ab durch den Billigwahn, was zwar nicht im Sinne des Erfinders war, aber er konnte es dann nicht mehr aufhalten. Deshalb konnte das Wort des Jahres 2017 auch nicht mehr veröffentlicht werden: postbillig, nach dem Billigen – denn da kam nur noch der Gesellschaftstod.

Der Grund für Ei-länder und Alpin-länder

Wer hätte das gedacht – die alpinen Völker A und CH haben denn doch mehr Angst vor ihren eigenen Rechtslastigen als Angst vor den Realitäten.
Bei Inselvölkern wie GB und US ist das nicht der Fall. Die neigen verständlicherweise mehr zu Panik, weil sie überall von Wasser umgeben sind.Bergvölker sind gelassener, da von den stabilen Bergen Ruhe und Sicherheit ausgehen. Sie haben halt doch festen Boden unter den Füssen, und stehen nicht auf so wackeligem Fundament wie die Eiländer. Letztere haben zusätzlich seit Jahrhunderten die Furcht, dass – wenn zu viele Menschen auf ihre Insel kommen, dass die dann zu schwer wird und absäuft. Diese Urangst von Insulanern sollte man pädagogisch verstehen und gleichzeitig erklären, dass selbst durch die geburtenstärksten Jahrgänge die Erdkugel nicht schwerer wird.

Puh, die Tendenz

Puh, in der Tat, die Tendenz ist: in bedrohlichen Zeiten (gefühlt oder tatsächlich) scharen sich die Teilchen um ein grosses Teilchen, das ihnen Sicherheit und Stärke verspricht. Briten und Brexit, Türken und Erdogan, Ungarn und Orban, Amis und Trump, Frankreich und Le Pen. Um dem Trend zu folgen sollte nun entweder die Bundeskanzlerin loswettern, poltern, drohen, krass-absurde, agressive Reden schwingen. Nur – sowas hat Deutschland schon seit 1945 hinter sich. Oder wir könnten wieder mit abgespeckter Variante beginnen: holen wir Erich aus dem Grab,lassen wir Frauke los. Oder wir lassen einen aus dem bayerischen Wald raus – einen Teilchenbeschleuniger. Damit die Leute sich wieder sicher fühlen und wissen, wo’s lang geht. Wenn sie es sich doch so wünschen …

Lachen verbietet sich bald

Wenn am Dienstag den 8. November die derzeit grösste Militär- und wohl auch noch Wirtschaftsmacht wählt, wenn sie sich für den egomanischen Phrasendrescher und Milliardär entscheiden sollte, dann gibt es im Westen nichts mehr zu lachen. Im Mittleren Orient gibt es schon lange nichts mehr zu lachen, und im russischen Grossreich darf nicht gelacht werden. Also sollte dann von amtswegen die Stelle des HumBf , des ausserparlamentarischen Humorbeauftragten wieder gestrichen werden, dann verabschiedet sich der Amtsleiter schon einmal vorsorglich mit einem bedeutsamen Spruch: „Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber!“

TESTen Sie Ihr Zonenwissen!

Was passt hier nicht rein?
1. ZOO ZONE ZORRO ZORN
2. FUSSGÄNGERZONE DREISSIGERZONE OSTZONE AMAZONE
3. ZONENGRENZE OZONLOCH SONDIERUNGSGESPRÄCHE
4. ZUNDER ZANDER ZÜNDER ZOMBIE

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Schade, bei 100 Punkten hätten Sie eine gebrauchte Dampfbügelstation gewonnen! Vielleicht klappts ja das nächste Mal!