Attentat von Berlin und Humor?

Im Attentat von Berlin ist nichts Lustiges.
Freude über das Attentat herrscht nur bei lichtscheuen Elementen. Die gibt es auf islamistischer Seite, aber auch auf anderen extremistischen Seiten. Rechtsgerichtete, linksgerichtete, religiös gerichtete, materialistisch gerichtete Extremisten – der Wahn bleibt sich gleich, nur die Brutalität ist variabel.

Wie fragten die alten Römer: “cui bono – wem nutzt es ?”, oder: wer freut sich?
Eines ist sicher: Kein Gott, wie auch immer er heissen mag oder wie auch immer er genannt wird, freut sich über Mord. Im Gegenteil: Wie sollte Allah der Heilige durch Mord und Totschlag geehrt werden? Wie sollte das Abschlachten und Blutverspritzen den Namen des Allmächtigen ehren? Aber das ist ja wohl Allahs eigenes Problem. Wenn er sich von blutverschmierten Händen anbeten lässt …

Fortschrittliche islamistische Terrorkämpfer nutzen daher Latex-handschuhe – so muss bei der Verehrung Allahs kein lästiges Blut an den Händen kleben und der Allmächtige fühlt sich dann wohler, wenn er geehrt und gepriesen wird von seinen Kriegern. Im Angebot gibt es auch einen Fast-food-Koran: Von allem was Mohammed der Prophet gesprochen hat, und von allen Geboten gibt es die Kurzversion: “Schlachte ab die, die anders sind und anders glauben. So gefällst Du Deinem Herrn und Gebieter.” Kürzer geht es nun wirklich nicht – immerhin haben Selbstmordattentäter auch nicht viel Zeit, sich etwas durchzulesen oder etwas zu überlegen.

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